[Rezension] Hipster wird's nicht - Uli Hannemann

15. April 2014 |

[Berlin Verlag | Taschenbuch: 318 Seiten | ISBN: 978-38333-0954-0| Einzelband | 9,99€]


Sehr geehrter Herr Hannemann, ich weiß Sie werden das hier wahrscheinlich niemals lesen, aber falls doch, dann möchte ich gerne Ihrem Humor einen Heiratsantrag machen.

 Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und ihr direkt merkt: Dieses Buch wird der Hammer?
Und kennt ihr das, wenn ihr euch vor lachen fast in die Hose strullert, euch auf dem Boden wälzt und den Bauch haltet weil euch vor lachen fast das Zwerchfell reißt?
Nein..., dann solltet ihr schleunigst dieses Buch lesen.

Bisher gab es nur ein einziges Buch, dass mich so heftig und hart zum Lachen gebracht hat und zwar der ''Schmuddel-/Eckel-/Horrorroman'' Feuchtgebiete von Charlotte Roche.
Ich hab dieses Buch keine Ahnung wie oft gelesen und mich jedes mal weggeschmissen vor lachen.
Mit Hipster wird's nicht gibt es nun einen zweiten Roman in dieser Hall of Fame xD

Uli Hannemann zieht so ziemlich alles und jeden der sich im Raum der Hipster und Twentysomethings bewegt, gnadenlos durch den Kakao. Und das nicht gerade mit Samthandschuhen. Es gibt schon die eine oder andere recht derbe und bösen Stelle aber dennoch schlägt der Autor hier und dort doch einen ''liebevollen'' Ton an.

Ich für meinen Teil habe mich köstlich amüsiert. Vor allem weil man als Mensch in eben jenem Alter so einige Dinge um die Ohren geschleudert bekommt.

Der Roman spielt zwar in Berlin-Neukölln und befasst sich mit dem alten Neukölln und dem Hipster-Neukölln aber auch für alle die nichts mit diesem Stadtteil am Hut haben, biete dieser Roman richtig gute Unterhaltung.


Mein Dank geht an den Berlin Verlag, der mir freundlicher Weise dieses Rezensionsexemplar überlassen hat.



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