[Rezension] Broken Lands - Kate Milford

15. April 2014 |

[Verlag Freies Geistesleben | Hardcover: 486 Seiten | ISBN: 978-3-7725-2773-9 | 19, 90€]


Hach ja, was ist das für ein schönes Gefühl wenn man sich neben all den (nahezu) immergleichen Young Adult Büchern, mal ein Buch für etwas jüngere Leser schnappt und damit einen Volltreffer landet. 

Bevor ich jetzt zu meiner Lobeshymne ansetze, will ich eben die beiden Punkte abhaken die mich gestört haben. 
Das die Guillemets umgedreht waren, hat mich am Anfang echt verwirrt, ich kenne das so auch gar nicht. Normalerweise ist die Wörtliche Rede ja auch zwischen diesen Dingern ''eingekeilt'' in diesem Buch aber nicht, na ja, hat auch nur am Anfang etwas gestört.

Ich bin kein Fan davon wenn Namen eingedeutscht werden. Das hat mich bei den Skulduggerey Pleasant Bücher schon unheimlich aufgeregt und auch hier, fand ich es eher unnötig. Vor allem wenn nur Teile des Namens übersetzt werden ( Vor - oder Nachname) oder nur bei den einen Charakteren und bei den anderen aber nicht.
Ich denke mir dann immer: Ganz oder gar nicht. Entweder überträgt man alles Namen oder man lässt es. Letzteres ist meiner Meinung nach eh die beste Methode.

Aber gut, das sind nur Kleinigkeiten und über die könnte man im Grunde auch hinwegsehen. Könnte.

Komme ich zu der oben schon angekündigten Lobeshymne. Ich liebe dieses Buch! Ich liebe die Geschichte, liebe die Charaktere, die Spannung, den Ideenreichtum und die Kreativität der Autorin und die Illustrationen inklusiver des Covers.

Kate Milford hat einen unheimlich bildhafte, lebhaften und atmosphärischen Schreibstil. Die Charaktere, allen voran die beiden Protagonisten Sam und Jin sind mir umheimlich schnell ans Herz gewachsen und ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert. Generell wartet Broken Lands mit einer Überzahl an skurrilen, coolen und auch tollen Charakteren auf, und dabei beschränkt sich die Autorin nicht nur auf die Guten.
Selbst die Antagonisten, hier ganz besonders Walker, waren mir echt sympathisch.

Ein dickes Plus ist hier auch die fehlende Liebesgeschichte. Ja, die gehört zwar sonst immer irgendwie dazu, keine Ahnung warum, und es gibt durchaus auch romantische Szenen zwischen Sam und Jin aber im Großen und Ganzen belässt es Kate Milford auch dabei.

Es lohnt sich absolut diese Buch in die Hand zu nehmen. Wer auf der Suche nach einer spannenden (und damit meine ich eine Spannung die sich von der ersten, bis zur letzten Seite durchzieht), abenteuerlichen Geschichte ist die einen leichten historischen Einschlag und tolle Charaktere hat, dem kann ich Broken Lands nur empfehlen.
Vier Godzillas gibt es, wie auch schon bei Noah und Echo deswegen weil ich denke, dass die Autorin noch nicht ihr ganzes Pulver verschossen hat.

Ich hoffe der nächste Band ''The Boneshaker'' oder das im August erscheinende neue Buch ''Greenglass House'' werden ebenfalls übersetzt. Andernfalls greife ich sonst zu den englischen Ausgaben.

Ich danke dem Verlag Freies Geistesleben, für dieses Rezensionsexemplar.




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Kommentare:

  1. Hmm, das lese ich gerade. Ich hoffe, du versprichst da nicht zu viel ^^
    Nee, ich freue mich schon seit einem halben Jahr auf das Buch und bin eigentlich zuversichtlich, dass es gut ist :)

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    1. Ich hab mich mal über Guillemets informiert und herausgefunden, dass die umgedrehten Guillemets die französische Verwendung dieser Satzzeichen sind. Also, eingekeilt ist nur die deutsche Verwendungsform von Guillemets, aber normalerweise ist man wohl eher an die gewöhnt...

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    2. Also, ich kann natürlich nur für mich sprechen xD Vielleicht ist es für andere der größte Müll.
      Ich hoffe aber dir wird es gefallen ^^

      Ahh, cool wieder was gelernt xD

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    3. Nun, inzwischen ist auch ein wenig Zeit vergangen, also habe ich es jetzt gelesen und ich mag es. Mehr als mancher anderer Bullshit, der mir in letzter Zeit unterkam ;-)

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