[Rezension] Kami Garcia - Unbreakable

12. Januar 2014 |

The Legion #1 | Little Brown Books | Paperback | 305 Seiten |10,90€*  | Kaufen


Kami Garcia dürfte den meisten wohl als Co-Autorin der Caster Chronicles ( auf deutsch Sixteen Moons ect.), ein Begriff sein. Ich bin zwar wieder spät dran, weil die halbe Welt dieses Buch bereits gelesen hat, aber wie heißt es? Besser spät als nie... oder?

In vielen Rezension habe ich gelesen, wird ein Vergleich zu der TV Serie Supernatural gezogen, den ich an dieser Stelle mal so gar nicht unterschreiben würde. Ja, Jared und Lukas sind Zwillingsbrüder und ja, sie jagen Geister. Damit wären dann (wenn man denn so will) auch gleich alle Gemeinsamkeiten abgehakt. Fetter Pluspunkt ist an dem Buch natürlich, dass da kein Jensen Ackles ist, der mit einer Stimme spricht die so klingt als wolle ein Kind einen erwachsenen Mann nachmachen. Aber gut, das ist ein anderes Thema.

Auch wenn dieses Buch so gut wie jedwedes Young Adult Klischee bedient (Unscheinbares Mädchen erfährt das es Teil einer übernatürlichen Welt/Gesellschaft ist, trifft auf 'nen tollen Typen, in dem Fall gibt es den sogar im Twix-Format, Love Triangle ectuswpp.) hat mich das Buch von der ersten Seite an wirklich gepackt. Kennedy als Protagonistin aus deren Sicht diese Geschichte erzählt wird, fand ich (bis auf eine kleine Ausnahme zu der ich gleich noch komme) echt angenehm und sympathisch. Keine dummen Handlungen, kein ''Ohhh heißer Typ, bitte rette mich!"  Nope, nichts dergleichen. Alleine dafür habe ich schon drei Ave Maries gen Himmel geschickt.

Die Geschichte schreitet wirklich sehr schnell voran, also Kami Garcia tritt hier schon ganz ordentlich aufs Gaspedal. Kennedys gerät nach dem Tod ihrer Mutter an Jared und Lukas zwei Mitglieder der Legion of the Black Dove, zu der auch noch Priest (ein kleines Technik-Genie) und Alara (die Zicke die später zur Busenfreundin wird) gehören. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach einem Relikt mit dem sie Andras, (jenen Dämon
en den ihrer Ahnen einst beschworen haben)  zerstören können.

Verschnaufpausen oder ruhiger Abschnitte gibt es eigentlich kaum. Die fünf Geisterjäger, müssen nämlich erst einmal alle Einzelteiles besagten Relikts zusammensuchen und werden dabei, von den Rachegeistern aufgemischt die ihnen Andras auf den Hals hetzt.

Soweit eigentlich auch kein Problem, bis die oben bereits angesprochene Ausnahme in Kennedys Verhalten kam. Sie Wurde gerade von einem dieser Geister zusammen mit Jared in eine Wand quasi eingemauert, Jared erzählt ihr dann noch, dass er für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist und was macht sie? Richtig, sie knutscht ihn erstmal ab... 




Die Wendung zum Ende hin, rundete die Geschichte dann nochmal mit einer kleine Portion Spannung ab. An und für sich war Unbreakable zwar kein superhypermegamäßig tiefgründiges Buch, und auch die Idee an sich ist jetzt nicht unfassbar neu, dafür war es aber ein doch recht unterhaltsames, wenn auch etwas kurzweiliges Lesevergnügen für zwischendurch. Band zwei werde ich mir aber auf jeden Fall zulegen.

*Der Preis bezieht sich in dem Fall auf das, was ich bei der Mayerschen Buchhandlung dafür gezahlt habe. Bei Amazon ist das Buch gute 4€ günstiger.

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