[Rezension] The Eye Of Minds by James Dashner

4. November 2013 |

Titel: The Eye Of Minds
Autor: James Dashner
Verlag: Delacorte Press
Format: Gebunden [ The Mortality Doctrine #1]
Seiten: 323
Preis:  13,50€
Erscheinungsdatum:  8. Oktober 2013




Michael is a gamer. And like most gamers, he almost spends more time on the VirtNet than in the actual world. The VirtNet offers total mind and body immersion, and it’s addictive. Thanks to technology, anyone with enough money can experience fantasy worlds, risk their life without the chance of death, or just hang around with Virt-friends. And the more hacking skills you have, the more fun. Why bother following the rules when most of them are dumb, anyway?


Gestaltung und Aufmachung

Optisch ist The Eye Of Minds auf jeden Fall ein Hingucker! Nicht zuletzt weil das Cover einen metallisch Glanz/Schimmer hat, der die invertierten Gebäude und den grauen Himmel nochmal mehr zur Geltung bringt.


Zum Buch

Seit der Maze Runner Trilogie würde ich mich schon als Dashnerd bezeichnen und James Dashner selbst, zum Kreise meiner Lieblingsautoren zählen. 
Die Maze Runner Trilogie ( + das Prequel), hatten zwar auch ihre Schwächen aber dennoch war und bin ich immer noch vollauf begeistert von den Büchern. Daher waren meine Neugier und auch meine Erwartungen an den Auftakt von Dashners neuer Trilogie entsprechend hoch.
Wurde ich enttäuscht? Nein, das nicht unbedingt. Hatte ich mehr erwartet? Definitiv!

Zum einen ist da natürlich die Tatsache dass James Dashner hier das Rad nicht neu erfunden hat. Menschen die dank einer besonderen Vorrichtung, in eine vollkommen lebensechte virtuelle Realität abtauchen, gab es gerade in Film und Fernsehn schon en mass: Matrix, Total Recall, eXistenZ usw.

Auch die Art und Weise wie die Menschen in diese Welt eintauchen, wie diese Welt aufgebaut ist und dass dort im Grunde alles möglich ist, ist jetzt nicht bahnbrechend neu.

Was mir dann aber wieder sehr gut gefallen hat, war der Punkt dass sich James Dashner in der VirtNet genannten virtuellen Realität nahezu ausschließlich auf Gamer/Hacker und die Spiele die man im VirtNet spielen kann beschränkt hat.

Zusammen mit Michael einem dieser besagten Gamer/Hacker wird man direkt in das Geschehen geworfen: Tanya eine weitere Spielerin reißt sich vor Michaels Augen jene Schutzvorrichtung aus dem Kopf, die zwar für die Lebensechtheit verantwortlich ist, den jeweiligen Spieler aber vor Schäden an seinem realen Körper oder sogar dem Tode schützt.

Und genau in diesem rasanten Tempo geht es weiter, Michale informiert Sarah und Bryson (beide ebenfalls Gamer/Hacker), seine Freunde und gemeinsam machen sie sich daran, die rätselhaften Dinge die Tanya vor ihrem Selbstmord Michael erzählt hat, zu erkunden.

Tja, und ab diesem Punkt geht es dann Schlag auf Schlag, Michael und seine beiden Freunde werden Dank ihrer vorzüglichen Hacker-Qualitäten von der VNS (VirtNet Security), anagiert um Fälle wie den von Tanya aufzuklären, die alle mit einem gewissen Kaine und der  Mortality Doctrine in Verbindung stehen.

Die Story an sich hat mir gefallen, was mich nur gestört hat war einfach dass der Weg zu Kaine irgendwie recht langatmig war. Michael, Bryson und Sarah sind quasi von einer Katastrophe in die nächste gestolpert, dann gab es eine kleine Pause und schon brach wieder die Hölle über den drei Jugendlichen zusammen. Was auf Dauer dann doch etwas langweilig wurde.
Wäre an sich ja nicht sonderlich schlimm gewesen, wären Michael und Co. nicht so verdammt  zweidimensional geblieben. Also an den dreien war wirklich gar nichts, was ich greifen konnte. Daher war es mir auch relativ schnurz was mit ihnen wie und warum passiert.
Einzig  die Dialoge zwischen Michale, Bryson und Sarah waren stellenweise recht amüsant.

Ja, so richtig spannend wurde die Geschichte dann nochmal auf den letzten Metern und die Wendung am Ende...





The Eye Of Minds war bis auf das grandiose Ende ein eher schwächlicher Auftakt. Stellenweise war es zwar zum Gähnen, aber die letzten 40-50 Seiten haben nochmal alles herausgerissen.
Wer Spaß an Geschichten um virtuelle Realitäten hat, sich für Games interessiert und gerne Geschichten liest die einen ohne große Erklärungen mitten ins Geschehen werfen, der kann unbesorgt zu diesem Buch greifen. Fans von James Dashner werden dieses Buch so oder so lesen!
Joa, trotz aller Schwächen freue ich mich dann doch auf den zweiten Teil: The Rule Of Thoughts, der im Herbst 2014 erscheinen wird.















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen